FTE automotive und SBS Gründen Joint venture
Ebern/Svendborg (29.03.2011): Der Automobilzulieferer FTE automotive und das Unternehmen SBS (Scandinavian Brake Systems A/S) gründen ein Joint Venture in der Slowakei (Prešov) zur Wiederaufbereitung von Bremssätteln für das Aftermarket-Geschäft.
Offizieller Start der Kooperation mit dem Namen SFMC s.r.o. (SBS / FTE Manufacturing Cooperation) ist April, der Beginn der Produktion ist für Juni 2011 geplant. Für FTE automotive ist dies der zweite Produktionsstandort in der Slowakei, heute werden bereits Produkte für Bremsen in einem Werk in Prešov gefertigt.
Der neue Partner SBS entwickelt, produziert und vertreibt Bremsprodukte für den Aftermarket sowie Teile für Energie- und Industrieanlagen. Die SBS-Gruppe umfasst die Zentrale in Svendborg und drei weitere Produktions- und Logistikzentren in Dänemark sowie Zentrallager und Verteilerzentren in Deutschland und Frankreich. SBS ist seit 1989 an der Börse in Kopenhagen notiert.
Dr. Andreas Thumm, Vorsitzender der Geschäftsführung von FTE automotive, ist davon überzeugt, mit SBS einen geeigneten Partner für das neue Unternehmen gefunden zu haben. „Mit der Wiederaufbereitung von Bremssätteln ergibt sich eine natürliche Ergänzung unseres Produktportfolios in der Bremshydraulik für den Aftermarket. Dabei ist die Wiederaufbereitung von gebrauchten Bremssätteln auch ressourcenschonend und trägt zum Umweltschutz bei.“
Der Vorsitzende der Geschäftsführung von SBS, Hans Fuglgaard, ist ebenfalls begeistert über die neue Kooperation: "FTE automotive passt perfekt zu uns. Mit dem Aufbau des neuen gemeinsamen Unternehmens SFMC s.r.o. in Prešov steigern wir unsere Produktionskapazitäten und unsere Wettbewerbsfähigkeit. Die Kooperation eröffnet darüber hinaus die Möglichkeit, unsere Produkte an Kunden zu verkaufen, die bisher noch nicht von SBS beliefert wurden."
Scandinavian Brake Systems A/S ist ein dänisches, börsennotiertes Unternehmen. In 2010 belief sich der Umsatz auf rund 130 Millionen Euro. Die Unternehmenszentrale befindet sich in Svendborg. Insgesamt sind derzeit rund 600 Mitarbeiter in Dänemark, Deutschland und Frankreich beschäftigt.

